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Die Geschichte zum Künstlerporträt von Håkon Mørch Stene.

Wo „fängt eine Bild an“?

Richtiger müsste es heißen – wann wird aus einem Foto ein authentisches Porträt?

Wenn es funktioniert.

Jürgen Wellhausen

– würde , Jürgen Wellhausen, ein guter Freund und geschätzer Fotograf, sagen.

Das kann sehr unterschiedlich zustande kommen. Ich nähere mich über die Erzählung. Meine Recherche beginnt bei Ihrer Geschichte – in der Vergangenheit. Dort liegen unbekannte Fragmente, die sich mit den aktuellen Themen zu einer inspirierenden Sammlung verdichten: ein Moment, dem Inspiration entspringt.

Das Porträt, welches entsteht ist wie ein Mosaik. Es dient nicht dazu einzelne Stein ab zu bilden. Es beginnt – für mich – mit einem Gespräch.
Dieses Mosaik stellt für mich kein Abbild der Person dar. Das wäre vermessen. Es zeigt bestenfalls Facetten.

Håkon Stene habe ich als Künstler kennengelernt, der in vielen Welten zu Hause ist. Er macht Musik in unterschiedlichsten Genres. Er ist sowohl klassischer Schlagzeuger als auch zeitgenössischer Musiker, er bringt Töne in Schwingung zu Techno und Bach.

Das Bild zeigt ein Künstlerporträt von Håkon Stene. Zentral ist sein Gesicht farbig. Links und rechts neigen sich in unterschiedlichen Winkeln Spiegelungen des Gesichts. Diese Bildteile sind entsättigt. Das Gesicht ist hälftig von rechts beleuchtet. Ein kleines Lichtdreieck ist unterhalb des linken Auges. Es ist angelehnt an ein Rembrandtlicht.
Håkon Stene stylized portait by Ben Kunstleben

Das Licht teilt Håkon Stene in zwei Hälften. Das Licht scheint ein wenig auf die andere Seite. Dabei schaut er einen direkt an. Zur selben Zeit sind da noch viele andere Gesichter. Sie sind nicht im Vordergrund – jedoch gleichsam mit ihm verbunden und gegenwärtig. Das Bild ist durch ein Prisma hindurch fotografiert. Die Gesichter sind also nicht digital hinzugefügt – sondern Spiegelungen von ihm.

It’s one thing to make a picture of what a person looks like, it’s another thing to make a portrait of who they are.

Paul Caponigro

Ein schönes Zitat! Doch „who they are“ – ist eine großes Sache. Wenn es mir gelingt einen authentischen Aspekt zum Vorschein zu bringen, einzufangen und zu vermitteln, dann bin ich schon sehr zufrieden.